Mozart-Abend – mit Tom Pauls, Camillo Radicke und Wolfgang Hentrich

Der Mozart-Abend

Tom Pauls liest ausgewählte Briefe von und an W. A. Mozart. Dazu erklingen Mozarts Sonaten für Klavier und Violine.

»Mozart-Abende« mit Tom Pauls

»Mozart-Abende« mit Tom Pauls

Wolfgang Hentrich, Erster Konzertmeister der Dresdner Philharmonie seit 1996, wurde 1966 in Radebeul geboren und erhielt bereits als Fünfjähriger bei Gertraude Markow seinen ersten Geigenunterricht. Er wuchs in einem sehr musikliebhabenden Elternhaus auf und musizierte schon frühzeitig mit seinen beiden Geschwistern. Nach dem Studium an der Musikhochschule »Carl-Maria von Weber« Dresden bei Gudrun Schröter, Rudolf Ulbrich (Streichquartett) und in der Meisterklasse von Gustav Schmahl übernahm er mit 21 Jahren die Position des 1. Konzertmeisters der „Robert-Schumann-Philharmonie“ Chemnitz. 2003 wurde er zum Honorarprofessor an der Musikhochschule Dresden ernannt, nachdem er schon seit mehreren Jahren einen Lehrauftrag für Violine und Orchesterspiel innehatte. Gastspielreisen führten ihn in viele Länder der Welt. Wolfgang Hentrich widmet sich besonders dem Kammermusikspiel, ist Duopartner von Nora Koch (Harfe) und Camillo Radicke (Klavier), leitet das Philharmonische Kammerorchester und musiziert als Primarius des Dresdner Streichquintetts und des Carus-Ensembles Dresden sowie des Philharmonischen Jazz Orchesters Dresden. Neben der Pflege der Dresdner Orchestertraditionen engagiert er sich für selten gespielte Musik des 20. Jahrhunderts. Mehrere CD-Produktionen liegen vor, u.a. mit Violinkonzerten von Kurt Schwaen und Ruth Zechlin sowie mit Orchesterwerken von Johann Strauß. Bei Berlin Classics erschien 2001 die CD „Arabesque“ (mit Nora Koch). Mit großem Erfolg leitete er seit 1999 einige Neujahrskonzerte der Dresdner Philharmonie. Wolfgang Hentrich spielt auf einer Violine des venezianischen Meisters Sanctus Seraphin aus den Jahre 1725, die ihm der Förderverein der Dresdner Philharmonie zur Verfügung gestellt hat. Der Pianist Camillo Radicke erhielt seine musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt Dresden bei Regina Metzner, Amadeus Webersinke und Arkadi Zenziper. Seit dem Gewinn der internationalen Klavierwettbewerbe von Palma de Mallorca (Chopin) 1990, Athen (Maria Callas) 1992 und Vercelli (Viotti) 1992, führte ihn eine umfangreiche Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker in zahlreiche Länder Europas, in den Nahen Osten, nach Kuba, Südamerika, Japan und Korea. Er gastierte bei zahlreichen internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, Klavierfestival Ruhr, Beethoven Fest Bonn, Chopin Festival Duszniki, BBC Lunchtime Concerts London, Festival Great Irish Houses, Festival Costa Verde, Al Bustan Festival Beirut, Haydn Festspiele Eisenstadt, Dresdner Musikfestspiele, MDR-Musiksommer und Schubertiade Schwarzenberg. In Konzerten mit Orchestern wie der Dresdner Philharmonie, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Münchner Kammerorchester und dem RAI Sinfonieorchester Turin musizierte er unter Dirigenten wie Marek Janowski, Gerd Albrecht, Michel Plasson, Juri Temirkanow, Tamas Vasary, Bernhard Klee und Jörg Peter Weigle. Camillo Radicke trat in Konzertsälen wie dem Teatro Colon Buenos Aires, dem Concertgebouw Amsterdam, der Alten Oper Frankfurt, der Berliner Philharmonie und dem Musikverein Wien auf. Als Liedpianist war und ist er langjähriger Partner von Peter Schreier, Olaf Bär, René Pape und Juliane Banse. Ein Zyklus mit Worten und Musik von W. A. Mozart mit Tom Pauls, Wolfgang Hentrich (Violine) und Camillo Radicke (Klavier)

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