Pirna bei Dresden – die schönste Stadt der Sächsischen Schweiz

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Sie werden sich verlieben, wenn sie nicht schon jetzt von der Schönen schwärmen. Pirna heißt sie, eine echte Perle. Klein, aber fein. Und vor allem führen alle Wege zu ihr.

So komme ich hin

Die Stadt liegt an der Elbe, hier halten die Dampfer. Hier verlässt die Elbe das steilwandige, in Sandstein gegrabene Erosionstal und tritt hinter der Stadt in die weite Auenflusslandschaft des Dresdner Elbkessels ein. Die Schiffstour aus Dresden nach Pirna, vorbei an Schloss Pillnitz, gehört zu den romantischsten Flussfahrten Deutschlands.

Wer es schneller mag, der fährt mit der S-Bahn oder dem Auto die Bundesstraße oder die Autobahn entlang. Wer kräftig durchatmen möchte, der kommt mit dem Rad über den Elberadweg, der bereits mehrfach zum schönsten Europas gekürt wurde.

Einkaufen und Essen gehen…

…ist hier genial einfach. Die schmalen Gassen laden zum Schlendern ein. Wunderbare Restaurants und Kneipen verführen zur Einkehr. Und noch einer der größten Vorzüge: Hier können Pirnaer und Gäste unbeschwert einkaufen. Die Innenstadt bietet mit seinen autofreien Straßen das, was in Großstädten erst als Einkaufszentrum gebaut werden muss.

Die innere Altstadt…

…ist ein Schmuckkästchen: 600 Meter lang und 400 Meter breit, blieb sie bis heute fast unverändert erhalten. Ein Haus bezaubernder als das andere. Die berühmtesten Baumeister des Landes verwirklichten hier ihre Träume.

Das Rathaus…

…steht auf dem er Marktplatz, der genau im Zentrum liegt. Das Rathaus vereint Stilelemente aus fünf Jahrhunderten. Sein Kern ist ein langgestreckter rechteckiger Bau. Das spätgotische Flair findet sich noch im Südtrakt und an den Portalen, die nach 1476 an den als Ratstrinkstube errichteten Ostflügel versetzt wurden.

Die Marienkirche…

…ist der höchste Bau über dem leicht ansteigendem Marktplatz. Die St. Marien ist eine dreischiffige Hallenkirche. Der 25 Meter breite und knapp doppelt so lange Baukörper gliedert sich in sieben Joche. Durch die außergewöhnliche Schlankheit der sechzehn achteckigen, gekehlten Pfeiler ergeben sich weite, freie Räume, die Halle wirkt dadurch noch größer. Hier finden sich ein Sandsteinaltarwerk mit Elementen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, Gewölbemalereien aus den Jahren 1544/46.

Das Canaletto-Haus, …

…erstmals urkundlich erwähnt 1410, steht am Eingang zur Schlossstraße. Den Spitzgiebel des Gebäudes hielt Mitte des 18. Jahr­hunderts der Maler Canaletto mehrfach fest. Heute befindet sich hier die Tourismus-Information der Stadt.

Schloss Sonnenstein, Foto: Norbert Kaiser/wikimedia

Schloss Sonnenstein…

…thront hoch über der Stadt, es ist eine teilweise erhaltene Burg-Festung im Pirnaer Stadtteil Sonnenstein mit historisch großangelegten Anlagen. Erstmals 1269 genannt, sicherte die oberhalb der Altstadt gelegene Festung die Wege von Stolpen nach Prag und vom Königstein nach Meißen. Hier lebten Markgrafen, Kommandanten und Soldaten. An die Verbrechen des Nationalsozialismus, der auf dem Sonnenstein aus einer Heilanstalt eine Tötungsanstalt machte, erinnert eine Gedenkstätte.

Heute residieren hier ein Gericht und das Landratsamt Sächsische Schweiz/Osterzgebirge. Vom Biergarten auf der Terrasse eröffnet sich ein grandioser Blick über die Altstadt und das Elbtal Richtung Dresden. Im Sommer findet in den Kasematten der Festung der Pirnaer Skulpturensommer statt.

Blick auf den Lilienstein und die Sächsische Schweiz über die Felsen der Bastei, Foto: Jörg Hempel/wikimedia

Die Umgebung der Stadt…

…lockt Touristen aus aller Welt, ganz in der Nähe liegt der Park Großsedlitz, einst angelegt von August dem Starken als Höhenschloss. Ebenfalls nur wenige Kilometer entfernt steigen die Sandsteinfelsen der Sächsischen Schweiz aus dem Boden, die Kurorte Wehlen und Rathen, die Festung Königstein sind in wenigen Minuten zu erreichen.


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